Tipps aus der Parodontologie: So schützen sich Patienten vor ansteckender Parodontose

Karies und Parodontose sind die häufigsten Erkrankungen, die Patienten in unsere zentral in Berlin-Charlottenburg gelegene Praxis haben. Viele Betroffene staunen, wenn sie hören, dass diese Erkrankungen durch Bakterien ausgelöst werden und aus diesem Grund durchaus ansteckend sind. So wissen wir als Experten der Kinderzahnheilkunde, dass Karies über einen gemeinsam benutzten Löffel übertragen werden kann, und als professioneller Ansprechpartner der Parodontologie, dass durch Küssen auch Bakterien ausgetauscht werden, die eine Zahnfleischentzündung begünstigen.

Da wir ein auf Erkrankungen des Zahnhalteapparates spezialisierter Zahnarzt in Charlottenburg sind, führen wir täglich hochwertige Parodontosebehandlungen nach neuesten Standards durch. Viel lieber ist es uns jedoch, wenn unsere Patienten mit der Diagnose Parodontitis nicht konfrontiert werden. Dies realisieren wir durch eine professionelle Beratung unserer Patienten in deutscher, englischer, türkischer und persischer Sprache sowie durch regelmäßige Untersuchungen. Diese sind besonders wichtig, da vor allem bei Rauchern nicht jede Parodontose die bekannten Symptome zeigt. Dieser Blogbeitrag informiert alle Interessenten über die Ansteckungsgefahr bei einer Parodontitis.

Parodontose – Anzeichen, Ursachen und mögliche Folgen

Die Parodontose ist eine Infektionskrankheit, die den Zahnhalteapparat, insbesondere das Zahnfleisch, betrifft.

Typische Symptome sind:

  • Zahnfleischbluten
  • Rötungen und Schwellungen des Zahnfleischs
  • Bildung von Zahnfleischtaschen
  • Entzündungsschmerzen

Unbehandelt drohen bei dieser Erkrankung die Lockerung und schließlich das Ausfallen der betroffenen Zähne.

Bei den Risikofaktoren sind vor allem das Rauchen, eine ungesunde Ernährung sowie die unzureichende Mund- und Zahnhygiene zu nennen. Zudem weiß man, dass Menschen mit chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes ein höheres Risiko haben, eine Parodontitis zu entwickeln.

Die Ursachen sind unterschiedlich, doch für das Ausbilden der Parodontitis sind in allen Fällen Bakterien verantwortlich. Diese finden an bestimmten Stellen im Mundraum – am Zahnfleischsaum, an rauen Zahnsteinflächen oder engen Zahnzwischenräumen – optimale Bedingungen, um sich zu vermehren. Deshalb heißt Schutz vor Parodontitis immer, den Bakterien in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt durch eine effektive Putztechnik und gegebenenfalls die Reduzierung des Nikotinkonsums den Nährboden für die Ausbreitung zu nehmen.

Schutz vor Ansteckung mit Parodontose

Wie bei einer Infektion der oberen Atemwege entsteht auch die Zahnfleischentzündung durch Bakterien, die auf unterschiedlichen Wegen übertragen werden. Das geschieht nicht nur beim direkten Kontakt wie durch Küssen. Auch indirekte Kontaktmöglichkeiten wie das Benutzen des gleichen Bestecks oder derselben Zahnbürste können die Übertragung von Bakterien erleichtern. Die klassische Tröpfcheninfektion bleibt jedoch aus.

Gerade innerhalb von Familien und Partnerschaften sollte die erkrankte Person vorsichtig sein, um niemanden anzustecken. Mithilfe des Zahnarztes und einer lückenlose Putzroutine schützen Patienten sich und andere. Eine weitere Schutzmöglichkeit besteht darin, bei akuten Phasen der Parodontitis direkten oder indirekten Kontakt möglichst zu vermeiden. Zudem sollten Menschen, die einen an Parodontitis erkrankten Partner haben, selbst auf eine besonders gute Mundhygiene achten.

Als kompetenter Ansprechpartner für Parodontologie sind wir in unserer Praxis in Charlottenburg gerne für Sie da. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin bei uns!