Parodontose: Welche Risikofaktoren und Ursachen sind bekannt?

Die Parodontose ist die häufigste Erkrankung des Zahnhalteapparates und umfasst weit mehr als die klassischen Symptome wie Zahnfleischentzündung und Zahnfleischbluten.

Der Zahnhalteapparat umfasst

  • das Zahnfleisch
  • den Zahnzement
  • die Wurzelhaut und
  • das Zahnfach im Kieferknochen

Aus dieser Übersicht geht auch für den Laien hervor, was wir als Experten für Parodontologie seit Jahrzehnten wissen: Eine unbehandelte Parodontitis wird nicht nur von unangenehmen Schmerzen, sondern auch vom Risiko des Zahnverlusts begleitet. Die erfahrenen Experten in unserer zentral in Berlin-Charlottenburg beheimateten Praxis sind durch ständige Fortbildungen auch im Fachgebiet der Parodontologie immer auf dem neuesten Stand.

Vor allem wissen wir, dass die Parodontose häufig durch vermeidbare Risikofaktoren entsteht. Deshalb hat die fundierte Aufklärung zu Ursachen und Möglichkeiten der Vorbeugung, die wir auf Deutsch, Englisch, Türkisch oder Persisch anbieten, einen wichtigen Stellenwert in unserer Praxis. Die individuelle Beratung von Patienten durch unser kompetentes Parodontologie-Team setzt das persönliche Gespräch und eine vorherige sorgfältige Diagnostik voraus. Dennoch möchten wir mit diesem Blogbeitrag allen Interessenten einen Überblick darüber geben, welche Risikofaktoren die Parodontitis begünstigen und wie diese Erkrankung vermieden werden kann.

Ursachen der Parodontose erkennen und vermeiden

Die Parodontitis zählt zu den Infektionskrankheiten des Mundraums. Sie entsteht durch Bakterien, die sich als Biofilm – die sogenannte Plaque – zwischen den Zähnen sowie am Zahnfleischsaum festsetzen. Sie lösen Prozesse wie die Zahnfleischentzündung aus und lassen Zahnfleischtaschen entstehen, in denen sich noch mehr Erreger festsetzen können. Leider ruft nicht jede Parodontitis Symptome wie Rötungen, Schwellungen, Schmerzen und Blutungen am Zahnfleisch hervor, die eine Früherkennung durch den Patienten erlauben. Die regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls umgehende Parodontosebehandlung durch den spezialisierten Zahnarzt sind daher wichtig.

Bei der zahnärztlichen Kontrolle klären wir als Spezialisten für Parodontologie unsere Patienten auch über die Risikofaktoren einer Parodontitis auf. Hierzu gehören:

  • erbliche Veranlagung
  • unzureichende Mund- und Zahnhygiene
  • das Vorhandensein von Zahnstein als Nährboden für die Ansiedlung von Bakterien
  • Rauchen
  • Immunerkrankungen wie Diabetes mellitus
  • ungünstige Ernährung
  • Stresseinflüsse

Zudem wissen wir als Spezialist für Kinderzahnheilkunde auch, dass das Benutzen von gleichen Löffeln durch Eltern und Kinder Bakterien übertragen kann.

Parodontose wirkungsvoll vorbeugen

Vorsorge ist besser als eine langwierige Behandlung im Nachhinein: Dieser Grundsatz gilt auch für die Parodontitis. Die Kenntnis der unterschiedlichen Risikofaktoren macht es der modernen Zahnheilkunde möglich, unsere Patienten durch eine individuell angepasste Prophylaxe zu unterstützen. Hierzu gehört der dringende Rat für Raucher, mit dem Nikotinkonsum aufzuhören, da dieser die Symptome der Parodontitis lange Zeit verschleiern kann. Genauso wichtig ist eine gründliche Zahnpflege, insbesondere in den sensiblen Bereichen wie den Zahnzwischenräumen und dem Zahnfleischrand. Denn nur wenn Plaque sorgfältig beseitigt und der Entstehung von Zahnstein nachhaltig entgegengewirkt wird, kann schädlichen bakteriellen Absiedlungen wirkungsvoll vorgebeugt werden.

Gerne untersuchen wir Sie als fachkundiger Zahnarzt in Charlottenburg im Hinblick auf die Anzeichen von Parodontitis und ermitteln Ihre persönlichen Risiken. Vereinbaren Sie dazu Ihren Wunschtermin bei den Zahnärzten in der Leibnizstraße in Berlin!