Knochenaufbau vor der Implantatbehandlung: Was sollten Sie beachten?

Das Zahnimplantat ist eine sowohl ästhetisch als auch funktionell höchst effektive Lösung beim Verlust eines Zahnes, die Zahnärzte in Berlin Charlottenburg im Rahmen der Implantologie anbieten. Damit es den fehlenden Zahn bestmöglich ersetzen kann, ist ein stabiler Halt im Kiefer wichtigste Voraussetzung. Bevor der Zahnarzt ein Implantat einsetzt, wird dieser daher prüfen, ob die Knochensubstanz ausreicht, um dem Implantat festen Halt zu bieten.
Der Kieferknochen muss in der Höhe und in der Breite ausreichend Substanz aufweisen, damit das Zahnimplantat sicher im Knochen einwachsen kann. Verliert man einen Zahn durch einen Unfall oder muss dieser gezogen werden, baut sich die Substanz im Kieferknochen mit der Zeit ab. Zugunsten einer längeren Haltbarkeit und Stabilität des Implantats empfehlen Zahnärzte dann den Knochenaufbau.

 

Knochenaufbau – wie läuft die Behandlung ab?

Für den Aufbau des Kieferknochens hat der Zahnarzt verschiedene Methoden zur Hand. Eine wichtige Rolle spielen das gewünschte Ergebnis, die Ausgangssituation und die medizinische Machbarkeit. Grundsätzlich geht der Zahnarzt beim Knochenaufbau so vor, dass das Zahnfleisch an der jeweiligen Stelle angehoben und das Knochenersatzmaterial eingebracht wird. Anschließend wird die Öffnung durch eine Membran und eine Naht verschlossen. Es dauert in der Regel mehrere Monate, bis das Ersatzmaterial eingeheilt und der Knochen aufgebaut ist. Anschließend kann die Implantation vorgenommen werden. Als Knochenersatzmaterial eignen sich unter anderem:

  • Eigene Knochen, die verpflanzt werden
  • Künstliches Knochenmaterial
  • Tierische Knochen, zum Beispiel vom Rind
  • Knochen anderer menschlicher Spender

Eigenem Knochenmaterial ist Vorzug zu geben, da dieses am besten vertragen wird, und damit die besten Ergebnisse liefert. Der Knochenaufbau findet in der Regel unter örtlicher Betäubung statt. Bei größeren Eingriffen oder Zahnarztangst ist auch eine Behandlung unter Lachgas oder Vollnarkose möglich.

 

Methoden des Knochenaufbaus

Zu den bekanntesten Methoden des Knochenaufbaus gehört der Sinuslift. Dieser wird in der Regel angewandt, wenn Backenzähne im Oberkiefer durch ein Implantat ersetzt werden sollen. Dabei wird ein Teil der Nasennebenhöhle mit Knochenmaterial gefüllt, welches mit der Zeit einheilt und den Knochen vergrößert. Man unterscheidet bei diesem Verfahren den externen und den internen Sinuslift. Bei der internen Variante nutzt der Zahnarzt die Bohrstelle für das Implantat, um das Knochenmaterial einzubringen. Die externe Variante sieht ein seitliches Knochenfenster vor, wodurch der Knochenaufbau noch umfassender erfolgen kann. Bei beiden Varianten arbeitet der Zahnarzt in der Mundhöhle und von außen sind keine Narben zu sehen. Alternativ können im Ober- und Unterkiefer auch Verfahren wie das Bone Spreading, das Bone Splitting oder das Einsetzen eines Knochentransplantats Anwendung finden. Dazu wird der Kieferknochen gespalten, anschließend kann das Implantat eingesetzt und mit Knochenmaterial verankert werden. Ist dieses eingeheilt, kann die künstliche Zahnkrone aufgesetzt werden. Welche Methode für den Patienten in Frage kommt, bespricht man am besten mit seinem Zahnarzt. Die Ärzte in der Leibnizstraße in Berlin Charlottenburg beraten Patienten gern.

 

Welche Nebenwirkungen birgt der Knochenaufbau?

Im Allgemeinen ist der Knochenaufbau mit nur wenigen Risiken verbunden, die nur selten auftreten. Ein gewisses Restrisiko bleibt jedoch wie bei allen anderen medizinischen Eingriffen. So können beispielsweise Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Möglicherweise verträgt der Patient das Knochenersatzmaterial nicht gut, manchmal werden bei der Behandlung Nerven verletzt und es kommt zu Taubheitsgefühlen. Mit ärztlicher Unterstützung bekommt man jedoch die meisten Komplikationen gut in Griff und kann sich im Anschluss über ein gut sitzendes Zahnimplantat freuen. Zudem geben die Zahnärzte in der Leibnizstraße in Berlin Charlottenburg gerne Tipps, was Patienten tun können, um Risiken zu minimieren. Etwaige Schwellungen werden gekühlt und mit der richtigen Mundhygiene kann die Wunde besser abheilen.

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten der Implantologie erfahren und wünschen sich Informationen rund um Zahnimplantate? Wenden Sie sich an Ihre Zahnärzte in der Leibnizstraße in Berlin Charlottenburg, wir beraten Sie gerne.