Herausnehmbarer Zahnersatz bei Zahnverlust

Sollten nicht mehr ausreichend gesunde und belastbare Zähne vorhanden sein oder wird eine Implantation nicht vom Patienten gewünscht, so kommen Prothesen (herausnehmbarer ZE) zum Einsatz. Zum herausnehmbaren Zahnersatz gehören unter anderem die Teleskopbrücke, die Geschiebeprothese, der Klammermodellguss und die totale Prothese. Diese werden mit Hilfe von unterschiedlichen Techniken an den vorhandenen Zähnen befestigt.

Teleskopkronen in unserer Praxis in Charlottenburg

Teleskopkrone. Foto: ZTM C. Freihöffer
Teleskopkrone. Foto: ZTM C. Freihöffer
Foto: ZTM C. Freihöffer
Foto: ZTM C. Freihöffer
Foto: ZTM C. Freihöffer
Foto: ZTM C. Freihöffer
Foto: ZTM C. Freihöffer
Foto: ZTM C. Freihöffer
Eine Teleskopkrone ist in der Zahnmedizin der Sammelbegriff für Doppelkronen. Diese kommen dann zum Einsatz, wenn kombinierter Zahnersatz sehr gut befestigt werden muss. Geschützt werden dadurch sowohl das Restgebiss als auch die Zähne, welche als Befestigung dienen, während gleichzeitig eine unphysiologische (Kipp-)Belastung vermieden wird. Die Teleskopkrone oder auch Teleskopschiene funktioniert nach dem Prinzip eines echten Teleskops. Durch ineinandergeschobene Schienen entsteht ein wirkungsvolles und gleichzeitig einfaches Befestigungssystem für herausnehmbaren Zahnersatz. Der Pfeilerzahn wird überdeckt durch eine aufzementierte Primärkrone. Über diese Krone wird die am herausnehmbaren Zahnersatz montierte Sekundärkrone geschoben, bis die Hülsen durch die Reibung ihrer Passflächen aneinander haften. Damit lassen sich herausnehmbare Prothesen und Brücken stabil verankern und die überkronten Zähne sind nicht mehr so anfällig für eine Zahnlockerung, da diese eng miteinander verbunden sind.

Geschiebeprothesen

Die Geschiebeprothese ist eine weitere Form des herausnehmbaren Zahnersatzes. Dabei zeichnet sie sich besonders durch ihre Hochwertigkeit und den Tragekomfort aus. Bei einer klammerlosen Teilprothese werden die Klammern durch Geschiebe oder Druckkopfanker ersetzt. Die Prothese selbst beinhaltet einen festsitzenden und einen herausnehmbaren Teil. Bei der Herstellung eines solchen Zahnersatzes werden vorhandene Zähne überkront, damit an diesen Kronen der herausnehmbare Zahnersatz montiert werden kann mit Hilfe des Geschiebes. Im Gegensatz zu den Klammern bleiben die Verankerungselemente verborgen und sind nicht sichtbar. In Verbindung mit beispielsweise Keramik als Verblendmaterial wird ein hervorragendes Ergebnis erzielt, was die Ästhetik angeht. Dabei wird der Kiefer bzw. das Kiefergelenk individuell vermessen und die Bewegungs- und Kaumuster festgehalten.